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Symmetrie

Die Herkunft des Wortes Symmetrie aus dem Griechischen bedeutet in seiner Wortbedeutung so viel wie Ebenmaß und Gleichmaß. Etymologisch ist die Vielfältigkeit des Wortes schon durch die Aufnahme des Wortbestandteils “syn”. Es deutet die Vielschichtigkeit des Begriffes schon an, denn es geht auf das Wort “symbalein” zurück, was das Zusammenfallen von mehreren Bedeutungen in unserem Wort Symbol hat.

“Metron” ist griechisch für das Maß. So können darin auch die verschiedenen Ausformungen der Symmetrie in der Punkt- und Achsensymmetrie schon als Untergliederungen verstanden werden. Symmetrie eröffnet also in seinem Verständnis einen Blick für Gleichmaß, Ebenmaß, Schönheit, Form, Raum, Dekoration, Ausstattung, Architektur und vieles andere mehr. Dazu gehören neben einem guten Augenmaß, räumliche Vorstellungskraft und die Fähigkeit der Imagination. Vor dem geistigen Auge erscheint, was erst noch in einem hohen Grad von Ebenmaß und Gleichmaß zu erschaffen ist.

Symmetrie

Symmetrie gehört als Untergebiet der Geometrie zur Wissenschaft der Mathematik.

Was genau ist die Symmetrie?

Eine Form kann durch eine Bewegung, meist durch eine Achsenspiegelung aus sich selbst eins zu eins reproduziert werden. Die Symmetrie erscheint als Bestandteil wissenschaftlich mathematischer Überlegungen erstmals bei dem antiken Mathematiker Euklid, der im 3. Jahrhundert v. Chr. in Alexandrien gelebt hat. Symmetrie gehört als Untergebiet der Geometrie zur Wissenschaft der Mathematik, die im sechsten Jahrhundert v. Chr. von dem Philosophen und Mathematiker Pythagoras begründet wurde.

Landläufig unterscheidet man:

  1. die Rotationssymmetrie
  2. die Achsensymmetrie
  3. die Punktsymmetrie
  4. die Translationssymmetrie

Für die symmetrische Berechnung der verschiedenen Formen der Symmetrie gibt es die jeweiligen Formeln, die die Berechnungen ermöglichen. Symmetrie kann in der Ein-, Zwei und Dreidimensionalität dargestellt werden. Allgemein üblich im Sprachgebrauch dafür ist die Abkürzung 2D und 3D. Darunter können sich viele mehr vorstellen, als unter dem Dimensionalität. So flektierbar ist der Sinn der Sprache geworden, was eine neue Dimension und Symmetrie eröffnet.

Symmetrische Formen in der Natur

Fast jedes Lebewesen ist symmetrisch aufgebaut. Doch darauf konkret angesprochen würde niemand das so sofort benennen können. Doch ein Blick in den Spiegel zeigt es am eigenen Ebenbild, dass der Mensch durch die Achsensymmetrie ebenmäßig gestaltet ist. So kommen in der Natur meist in ein und derselben Form die verschiedenen Symmetrien zum Vorschein. Dafür wären der Seestern und der Seeigel ein gutes Beispiel.

Symmetrische Formen in der Architektur

Fast alle architektonischen Baustile haben mit der Massenproduktion von gleichen Bauelementen zu tun. Ob es die Ziegel der Ägypter waren oder die Steinquader der Dombaumeister in der Romanik und Gotik. Mit Lineal, Zirkel und Fadenlot wurde das Gleichmaß der Bauteile bestimmt, damit sie passgenau in das Bauwerk einzufügen sind. Selbst der Rokoko, (unregelmäßige Perle) der ja mit Unebenmäßigkeit, einen neuen Baustil prägte, in sich wieder symmetrisch. Das Ebenmaß in Form, Ausdruck und Material eines Michelangelos mit seiner Pieta im Petersdom ist Ausdruck höchste Perfektion räumlichen Denkens.